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montalbâne montalbâne CDs Triplicité 1350-1450

Triplicité 1350-1450

Der Begriff triplicité stammt von Eustache Deschamps, einem Zeitgenossen Guillaumes de Machaut (ca 1300-1377), der damit die dreistimmige Komposition, deren "Dreiheit", beschrieb: triplicité des voix. Die ausgewählten Stücke auf der CD "triplicité" sind dreistimmige, weltliche Kompositionen des ausgehenden Mittelalers, aus einer Zeitspanne von etwa hundert Jahren, von ca Mitte 14. bis ca Mitte 15. Jhdt., die als Hochblüte dreistimmiger Musik bezeichnet werden kann und in der die wohl größte Fülle an dreistimmiger Musik entstand. Obwohl sich auch schon im 13. Jhdt. Musik zu drei Stimmen nachhaltig durchgesetzt und etabliert hat, waren es Komponisten wie Giullaume de Machaut, Franceso Landindi und ihre Nachfolger, die diese musikalische Form im 14. Jahrhundert zu ihrer höchsten Entwicklung brachten, indem sie die Melodik und Rhytmik der einzelnen Stimmen immer weiter ausbauten, verfeinerten und vielschichtiger gestalteten, oft in einer derart innovativen Weise, daß sie aus heutiger Sicht experimentell anmutet. Derart wurde in diesen Kompositionen mit "nur" drei Stimmen ein musikalisch ungeheuer reiches, dichtes und gehaltvolles Gefüge geschaffen, das in der Musikgeschichte wohl einzigartig ist. So (kompositions)technisch ausgefeilt und musikalisch komplex diese Herangehensweise auch gewesen sein mag, so ist die Musik der Stücke aber um nichts weniger gefühlvoll, berührend und von ehrlicher, unprätentiöser und bestechender Schönheit, die unausweichlich direkt ins Herz trifft. Die Liedtexte, deren Poesie, wie damals üblich, meist aus der Feder der Komponisten selbst stammt, widmen sich fast ausschließlich dem Spannungsfeld zwischen geistiger und irdischer Liebe. In der Musik der gewählten Periode von Mitte 14. bis Mitte 15. Jhdt. macht sich aber auch der Übergang vom Mittelalter zur Renaissance bemerkbar. Kompositionstechniken ändern sich und eine Art internationaler Kompositionsstil in den vorallem französischer und italienischer Musikstil einfloß, begann sich in Europa zu entwickeln. Noch wurde mit der Dreistimmigkeit, in ihrer reichsten und höchsten Form, das Auslangen gefunden, doch schon, insbesondere im späten 15. Jhdt. sind erste Ansätze des vertikalen Kompositionsstil der Renaissance und unserer modernen Harmoniesprache zu erkennen, die in der Folge zur Verwendung von immer mehr Stimmen führten.

Das Ensemble ZORGINA hat sich auf "triplicité" bewußt dafür entschieden, in der gewählten Epoche, am Übergang vom Mittelalter zur Neuzeit zu bleiben, einer Zeit in der - jedenfalls musikalisch gesehen - die Dreiheit, die triplicité, (noch) Vollkommenheit bedeutete.

ZORGINA vocalensemble

"Die drei Sängerinnen lassen ihre Stimmen nur so weit verschmelzen, dass die Strukturen noch durchhörbarbleiben. Eine lohnende Erkundung, Stück für Stück." (CONCERTO 2/01)

 

 

RK 9905 | edition raumklang | Total: 66:49
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